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Am 26.10. 1951 geboren in Wien
Studium der Kostüm- und Bühnenbildnerei Akademie der bildenden Künste, Wien
Danach Studien aus Malerei, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie, Studienreisen in Europa, USA und Israel
Theodor-Körner-Preis für Malerei, Meisterschulpreis für Bühnenbildnerei und Stuttgarter Design-Zentrumspreis für Modedesign
Seit 1983 eigenes Atelier für Design und Mode
Teilnahme an internationalen Wettbewerben und Modemessen in Wien, Mailand, Florenz, Düsseldorf und Paris
Arbeiten im Ausstattungsbereich für Theater, Oper, Film und Fernsehen in Wien, München und Hamburg. Gestaltung von Werbeaufträgen und Events für Eskimo-Iglo, The Bodyshop, Julius Meinl
Kontinuierliche Beschäftigung mit Malerei, vor allem im angewandten Bereich, Illustration und illusionistische Wandmalerei.
ÜBER MEINE ARBEIT:
Meine Malerei ist immer der Erzählung verbunden.
In den Jahren der Selbsterfahrung waren es vor allem die eigenen Innenwelten, zu deren Beschreibung ich ein Alphabet symbolischer Formen gesucht habe.
Das Anliegen, sich ein Bild von der Welt zu machen, Sinn und Ordnung zu entdecken, ist der nächste Schritt.
Einer rationalen, humanistischen Sicht verpflichtet sehe ich meine Entdeckungs- und Formulierungsarbeit in zwei Linien:
- mit dem Wort den wissenschaftlichen Modellen zu Folgen
- über das Bild Kontakt aufzunehmen mit den mythischen
Vorstellungstraditionen.
So wie die Tiefenpsychologie ein Bild von den Vorgängen der Seele sucht indem sie sich der Formulierungen anderer Kulturen und Kulturstufen bedient, möchte ich Zeichen finden, die meine nicht-logischen Erfahrungen und Wahrheiten abbilden.
Die auch durch vieltausendfache Benützung unangreifbare Schönheit und Tiefe der alten Bilder aus Mythos, Beschwörung und Astrologie berühren mich sehr.
Ich bedaure manchmal den „Verlust der Unschuld“, den wir im Umgang mit diesen Bildern durch die notwendige Verpflichtung zu einem aufgeklärten Denken erfahren haben.
Dieses Bedauern und die Scheu, die ich vor der Berührung mit unseren nicht durchleuchteten, dionysischen Seelenschichten habe, bewirken die ironische Brechung die in vielen meiner Arbeiten zu spüren ist.
Es ist meine Überzeugung, dass wir auch den magischen und düsteren Kräften unserer Seele in unseren Bilderwelten Ausdruck verleihen müssen, besonders wenn wir ihre Wiederkehr in Gesellschaft und Politik verhindern wollen.
Ich bediene mich zur Formulierung meiner inneren Wahrnehmung der Zitate aus traditionellen Bildsprachen auch deshalb, weil sie für mich die größte Mitteilungskraft haben.
Diese Arbeit ist die Fortsetzung meines Weges „ans Licht zu bringen“ – mit den Mitteln der Logik und des Wortes wo sie hinreichen, mit dem Mitteln der Bilder und der Farben wo die Gebilde zu fein und schlüpfrig sind, um in ein grobes Netz zu gehen.
www.lilo-almog.at
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