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Chronologie

Über vier Jahrhunderte hatte die Sensenerzeugung große Bedeutung in der österreichischen Eisenverarbeitung. Auch im Übelbachtal, 20 Kilometer nördlich von Graz, gab es neben Silber- und Bergbau bereits seit dem 16. Jahrhundert eisenverarbeitende Betriebe und Schmieden.

Johann Pachernegg, ein bedeutender Hammerherr, errichtete 1849 den Sensenhammer in Deutschfeistritz. Mit wasserbetriebenen Hämmern wurden bis 1984 unter schweren Arbeitbedingungen Sensen produziert. Sechs funktionsfähige große Wasserräder unter der Fluderanlage betrieben die schweren Hämmer und Maschinen.

In den "Goldenen Jahren" verließen über 60.000 Sensen jährlich die Schmiede und erfreuten durch beste Qualität und gute "Schneid" Bauern rund um den Erdball.


Mit der Restaurierung und Revitalisierung des Sensenhammers durch den "Kulturverein Sensenwerk Deutschfeistritz" entstand ein Industriedenkmal der besonderen Art .

  

 
 
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