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„Bröckl“ schneiden
Seit es Stahlwerke gab wurde der Sensenstahl in Stangenform geliefert. Von diesen Stangen wurden mit Hilfe der schweren -wasserbetriebenen - „Bröcklschere“ kurze Stahlstücke abgeschert - die sogenannten „Bröckl“.
Je nach Länge und Breite der Sense war das Bröckl verschieden lang und schwer.
Für eine Sense mittlerer Breite und Länge wog dieses Stahlstück 530 Gramm.

Das „Bröcklschneiden“ führte meist der Meister mit einem Gehilfen durch, denn es war eine sehr genaue Arbeit und jedes Gramm Rohmaterial war sehr wertvoll. Die hergestellten Bröckl wurden anschließend
auf einer eigenen Bank zahlenmäßig zu Tagwerken zusammengeschlichtet
.